{"id":7428,"date":"2023-03-30T10:50:56","date_gmt":"2023-03-30T08:50:56","guid":{"rendered":"https:\/\/evo.becken-hamburg.de\/bueroprojektentwicklung-trading-developer-im-exitstress\/"},"modified":"2026-03-04T19:43:34","modified_gmt":"2026-03-04T18:43:34","slug":"bueroprojektentwicklung-trading-developer-im-exitstress","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/becken-hamburg.de\/en\/bueroprojektentwicklung-trading-developer-im-exitstress\/","title":{"rendered":"B\u00fcroprojektentwicklung: Trading-Developer im Exitstress"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_block_section\">\n<div class=\"et_pb_row_0 et_pb_row et_pb_row_3-4_1-4 et_block_row et_block_row_3-4_1-4\">\n<div class=\"et_pb_column_0 et_pb_column et_pb_column_3_4 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough\">\n<div class=\"et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><h6 style=\"margin-bottom: 45px;\"><a href=\"\/en\/aktuelles\/\">aktuelles | Pressemitteilung<\/a><\/h6>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>B\u00fcroprojektentwicklung: Trading-Developer im Exitstress<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"et_pb_text_2 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><h3 style=\"margin-bottom: 25px;\">Berlin, 30. M\u00e4rz 2023<\/h3>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"et_pb_text_3 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><ul>\n<li>Remote-Arbeit und Bankenbeben sorgen f\u00fcr Verunsicherung<\/li>\n<li>Nachfrage nach Bridge-Finanzierungen sp\u00fcrbar gestiegen<\/li>\n<li>R\u00fcckl\u00e4ufiges Fl\u00e4chenangebot absehbar<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n<div class=\"et_pb_text_4 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Gestiegene Zinsen und der starke R\u00fcckgang des Investoreninteresses sowie die anhaltende Verunsicherung beim Trend zu Remote Work f\u00fchren dazu, dass k\u00fcnftig weniger B\u00fcros gebaut werden und die Entwicklerbranche insgesamt in einer wirtschaftlich schwierigen Situation ist. Das best\u00e4tigten Reinhold Knodel, Vorstandsvorsitzender der Pandion AG; Roland K\u00f6ppe, Prokurist und Leiter Akquisition &amp; Projektentwicklung Berlin bei Becken Development GmbH, und Fabio Carrozza, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer BF.real estate finance GmbH, bei einer von RUECKERCONSULT organisierten Pressekonferenz in Berlin. Aktuelle Zahlen zur Marktent-wicklung pr\u00e4sentierte Alexander Fieback, Niederlassungsleiter Berlin bei der bulwiengesa AG.<\/p>\n<p>Demnach wird der 2021 einsetzende Trend zu r\u00fcckl\u00e4ufigen B\u00fcroprojektvolumina in den deut-schen A-St\u00e4dten auch in diesem Jahr anhalten. Vor allem klassische Trading-Developer w\u00fcr-den weniger bauen. Bei ihnen erschwerten anhaltende Probleme auf der Exitseite die Kalkula-tion. Investoren, die f\u00fcr den eigenen Bestand entwickeln, w\u00fcrden dagegen nahezu konstant weiter realisieren. Besonders Akteure mit besserer Eigenkapitalausstattung seien weiter hand-lungsf\u00e4hig. Da die Planungst\u00e4tigkeit nach einer Spitze im Jahr 2020 zur\u00fcckgehe, werde per-spektivisch die Fl\u00e4chen in Bau- und Fertigstellung sp\u00fcrbar abnehmen. Weil sich an der aktuel-len Konstellation auf absehbare Zeit nichts \u00e4ndere, gehe er von tendenziell fallenden Grund-st\u00fcckspreisen aus, sagte Fieback.<\/p>\n<p>Reinhold Knodel, Vorstandvorsitzender der Pandion AG, fasste die Entwicklerperspektive wie folgt zusammen: \u201cDie Branche steht momentan unter gro\u00dfem Druck. Sowohl finanzierungs-seitig als auch nachfrageseitig hat sich das Marktumfeld binnen k\u00fcrzester Zeit radikal ver\u00e4n-dert. Die Kaufpreise sind um etwa sechs Jahresnettokaltmieten zur\u00fcckgegangen. Dem ge-gen\u00fcber stehen zwar auch perspektivische Mietsteigerungen durch die Indexierung der Ver-tr\u00e4ge. Doch es wird dauern, bis die Differenz ausgeglichen ist und man bei einem rechnerisch gleichen Kaufpreis ankommen wird. Derweil liegen die Transaktionsm\u00e4rkte am Boden. Wir gehen davon aus, dass dieser Zustand bis zum kommenden Jahr anhalten wird. Denn die Zinsen werden weiter steigen und die Investoren werden eher risikoarme Anleihen kaufen, als den ohnehin schon hohen Immobilienanteil in ihren Portfolios noch weiter zu erh\u00f6hen.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Einsch\u00e4tzung stimmte Roland K\u00f6ppe, Prokurist und Leiter Akquisition &amp; Projektent-wicklung Berlin der Becken Development GmbH, zu und erg\u00e4nzte: \"Die Zahlungsbereitschaft bei Investoren ist dem Zinsumfeld geschuldet stark r\u00fcckl\u00e4ufig.\u201d F\u00fcr einen Trader-Developer wie Becken sei ein Verkauf seiner Projektentwicklungen zwar zielf\u00fchrend, aber nicht um jeden Preis. Becken verf\u00fcge \u00fcber eine komfortable Eigenkapitalausstattung und eine gut gef\u00fcllte Entwicklungspipeline und kann den Herausforderungen in der Projektfinanzierung damit gut entgegnen. \u201cWer nicht gezwungen ist unter den Herstellungskosten zu ver\u00e4u\u00dfern, kann Pro-jekte \u00fcber eine Bestandsfinanzierung vorerst im Bestand halten.\u201c K\u00f6ppe f\u00fcgte hinzu:\u201c Neuak-quisitionen t\u00e4tigen wir nur dann, wenn sich die Projekte auch unter den aktuellen Pr\u00e4missen wirtschaftlich darstellen lassen. Marktplayer mit weniger Eigenkapital werden hierbei deutlich zur\u00fcckfahren m\u00fcssen.\u201d<\/p>\n<p>Quasi spiegelbildlich ist die Einsch\u00e4tzung aus der Perspektive des Finanzierers: \u201eDie Stim-mung unter den Immobilienfinanzierern ist derzeit negativ\u201d, sagte Fabio Carrozza, Gesch\u00e4fts-f\u00fchrer der BF.real estate finance. \u201dAllerdings beobachten wir, dass die Marktteilnehmer eine gewisse Entspannung der Zinssituation in Richtung Jahresende erwarten. Daher versuchen Projektentwickler, mit Bridge-Finanzierungen Zeit zu kaufen und die Objekte erst einmal vom Markt zu nehmen, bis sich die Konditionen verbessert haben. Angesichts dieser Erwartungen sind Bridge-Finanzierungen durchaus sinnvoll.\"<\/p>\n<p>Die Finanzierungsparameter des j\u00fcngsten BF.Quartalsbarometers f\u00fcr das erste Quartal 2023 spiegeln die derzeitigen Ver\u00e4nderungen im Markt wider: \u201eDie Margen sind in den vergangenen beiden Jahren deutlich gestiegen. Lagen sie im Q1 2021 noch knapp unter 240 Basispunkten, sind es aktuell rund 340 Basispunkte. Der steile Anstieg zeigt das gestiegene Risikobewusst-sein der Banken. Die Banken lassen sich das h\u00f6here Risiko verg\u00fcten. Im Gegenzug sanken die durchschnittlichen Loan-to-Costs (LTCs) von rund 73 Prozent auf ca. 69 Prozent. Auch hier sind die Finanzierer zur\u00fcckhaltender als noch vor ein bis zwei Jahren.\"<\/p>\n<p>Trotz der insgesamt tr\u00fcben Aussichten vor allem bei der Zinsentwicklung waren die Teilneh-mer der Presseveranstaltung um Optimismus bem\u00fcht. \u201eProjektentwicklung erweist sich einmal mehr als ein volatiles Gesch\u00e4ft\u201d, res\u00fcmierte Reinhold Knodel. \u201cMomentan werden kaum neue Vorhaben angeschoben, sondern lediglich zu Ende gebaut. Spekulativer Neubau findet prak-tisch nicht mehr statt. Mittelfristig f\u00fchrt all dies zu einem Angebotsengpass bei modernen B\u00fcro-fl\u00e4chen in den City-Lagen. Dabei signalisieren steigende Spitzenmieten und kaum r\u00fcckl\u00e4ufige Vermietungsums\u00e4tze einen weiterhin hohen Bedarf an hochwertigen Fl\u00e4chen. Zentralit\u00e4t und Qualit\u00e4t des Arbeitsplatzes bleiben wichtige Kriterien im Kampf um Fachkr\u00e4fte und deshalb k\u00f6nnen sich viele Unternehmen Sparsamkeit nicht leisten.\u201c Roland K\u00f6ppe sagte: \u201cHerausra-gende Projekte erfreuen sich stets einer stabilen Nachfrage. Denn die Fl\u00e4chenattraktivit\u00e4t f\u00fcr Mitarbeiter steht mieterseitig nach wie vor an erster Stelle.\u201c Das best\u00e4tigte auch Alexander Fieback: \u201cGute Lagen und gute Qualit\u00e4t bleiben gefragt und steigende Mieten dort erm\u00f6glichen auch weiterhin ein ausk\u00f6mmliches Entwicklungsgesch\u00e4ft, w\u00e4hrend periphere Lagen vermehrt im Feuer stehen, sofern der Mikrostandort nicht attraktive Besonderheiten etwa bei Gastro-nomie oder Erreichbarkeit aufweist. \u201d Der Trend zu mehr Qualit\u00e4t bringt zudem eine st\u00e4rkere Revitalisierungst\u00e4tigkeit mit sich. \u201eOhne das Thema ESG bei der Planung von Projektentwick-lungen in den Fokus zu r\u00fccken, ist die Wettbewerbsf\u00e4higkeit gef\u00e4hrdet. Grunds\u00e4tzlich ist dies im Neubau von zentraler Bedeutung. Nachhaltigkeit wird bei der Becken-Gruppe nicht als Nachweis einer Zertifizierung interpretiert, sondern als gesellschaftliche Verpflichtung f\u00fcr eine lebenswerte Zukunft\u201c, sagte Roland K\u00f6ppe und erg\u00e4nzt weiter: \u201eNeben dem klassischen Pro-jektentwicklungsgesch\u00e4ft sehen wir aber vor allem auch Chancen bei Bestandsoptimierungen beziehungsweise Revitalisierungen von in die Jahre gekommenen Immobilien. So kann graue Energie erhalten bleiben und ein nachhaltig optimiertes Geb\u00e4ude dem Markt wieder zugef\u00fchrt werden.\u201d<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"et_pb_column_1 et_pb_column et_pb_column_1_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough\">\n<div class=\"et_pb_text_5 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Ansprechpartner PR-Agentur<\/strong><\/p>\n<p>RUECKERCONSULT GmbH<\/p>\n<p>Susanne Franz<br \/>\n<a href=\"mailto:becken@rueckerconsult.de\">becken@rueckerconsult.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Ansprechpartner Becken<\/strong><\/p>\n<p>Nina Binn\u00e9<br \/>\nHead of Corporate Branding<br \/>\n&amp; Communications<\/p>\n<p><a href=\"mailto:n.binne@becken.de\">n.binne@becken.de<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestiegene Zinsen und der starke R\u00fcckgang des Investoreninteresses sowie die anhaltende Verunsicherung beim Trend zu Remote Work f\u00fchren dazu, dass k\u00fcnftig weniger B\u00fcros gebaut werden und die Entwicklerbranche insgesamt in einer wirtschaftlich schwierigen Situation ist. 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